röm. kath. Kirchengemeinde Freudenberg
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Zur Jahreswende möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick zum Stand unseres Kirchenentwicklungsprozesses im Nördlichen Bereich unseres Dekanats Tauberbischofsheim geben:

 

Schon feststehende diözesane Grundentscheidungen:

(Für Hintergründe und aktuelle Entwicklungen auf Diözesanebene vgl. www.kirchenentwicklung2030.de)

Zur Struktur der Pfarrei/Kirchengemeinde

  • Zum 1.2026 werden die neuen Pfarreien errichtet.
  • h. für unseren Bereich: Die sechs Seelsorgeeinheiten Tauberbischofsheim, Königheim, Großrinderfeld-Werbach, Külsheim-Bronnbach, Wertheim und Freudenberg werden zu einer Verwaltungs-und Seelsorgeeinheit zusammengefasst.
  • Die bisherigen Pfarreien und Filialen verlieren dann ihre rechtliche Eigenständigkeit und bilden als eine Form von „Gemeinden“ eine rein pastorale Untergliederung.

Leitung; Personaleinsatz und Verwaltung der Pfarrei/Kirchengemeinde

  • Die Leitung der neuen Pfarrei obliegt einem Pfarrer, der im Rahmen des Rechts mit seinem Amt verbundene Aufgaben an andere delegieren kann.
  • In jeder Pfarrei wird ein Zentrales Pfarrbüro eingerichtet, das Sitz der Pfarrei Es obliegt der Pfarrei über dezentrale Standorte in der Fläche zu befinden.
  • Die Priester, Diakone und hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiter*innen werden für das Gebiet der gesamten Pfarrei angewiesen.
  • Auf der Ebene der Pfarrei wird ein Pfarreirat sowie ein Stiftungsrat/Aufsichtsrat Auf der Ebene der bisherigen Pfarreien können Gemeindeteams gebildet werden.
  • Für die neuen Pfarreien wird jeweils eine hauptberufliche Geschäftsführung Zusätzlich sollen zur Entlastung der Pfarreigeschäftsführungen Verwaltungszentren eingerichtet werden.
  • Die Trägerschaft der Kindertageseinrichtungen der Kirchengemeinden wird in der Regel weiterhin von den Kirchengemeinden wahrgenommen

Dekanate

  • Mit der Errichtung der neuen Pfarreien werden die derzeitigen Dekanate aufgelöst

Zeitplan

Die Erzdiözese hat inzwischen einen Zeitplan über den Gesamtprozess bis 2026 vorgelegt. Schon in den nächsten Monaten sollen einige grundlegende Entscheidungen getroffen werden:

·        Pastorales Personal

  • Bis März 2023 soll feststehen, wie viele Priester und hauptamtliche pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter es in der neuen großen Kirchengemeinde geben wird

 

  • Bis Ende 2023 soll feststehen, wer der leitende Pfarrer der künftigen Pfarrei sein

·        Sitz der Pfarrei

  • Bis Mitte 2023 soll Vorort ein Votum erstellt werden, wo das zentrale Pfarrbüro und damit auch der offizielle Sitz der Pfarrei sein wird. Die Entscheidung darüber fällt dann bis Ende 2023

·        Gemeinsames Beschlussgremium für die Kirchengemeinde

  • Bis Anfang 2023 soll feststehen, wie ein gemeinsames Beschlussgremium für die Kirchengemeinden gebildet Dieses wird sich anschließend konstituieren und übergangsweise bis 2026 legitimiert sein, notwendige Entscheidungen für die künftige Kirchengemeinde zu treffen.

Und bei uns Vorort?

Projektstruktur und Projektleitung

  • Zur Bewältigung des Prozesses in unserem Bereich wurde Anfang des Jahres eine Projektleitung eingesetzt, die sich aus je 3 Delegierten (2 Ehrenamtliche + 1 Hauptamtlicher) der beteiligten sechs Gemeinden sowie einer Vertreterin des Caritasverbandes zusammensetzt.
  • Koordiniert wird der Prozess durch Dekanatsreferent Dr. Robert Koczy und Dekan Thomas Holler, die unser Erzbischof schon im vergangenen Jahr als Projektkoordinatoren für unsere

„Pfarrei Neu“ im Norden des Dekanats Tauberbischofsheim eingesetzt hat. Ihre Aufgabe ist es, die Lokale Projektleitung bei ihrer Arbeit zu führen und zu begleiten und die Kommunikation mit Dekanatsrat und Dekanatskonferenz und in die Gemeinden hinein zu gewährleisten.

Die Projektleitung besteht auf folgenden Personen:

René Rosche und Diakon Michael Schlör

SE Freudenberg

Rita Mittacht-Schmitt, Ann-Kathrin Steinam und Gemeindereferentin Birgit Kuhn

SE Großrinderfeld-Werbach

Roland Scherer, Philipp Herold und Pfarrer Franz Lang

SE Königheim

Dr. Frank Kleinehagenbrock, Birgit Lutz und Pater Joachim Seraphin

SE Külsheim-Bronnbach

Kurt Baumann und Johannes Hautzinger (Stellv.: Christian Wamser und Matthias Sack)

SE Tauberbischofsheim

Heidi Staley, Christoph Reinke und Gemeindereferentin Annette Soban

SE Wertheim

Beate Maier (Stellv.: Bastian Weippert)

Caritasverband im Taubertal e.V.

Derzeitige Inhaltliche Schwerpunkte

  • Bei einer gemeinsamen Herbstkonferenz am 20.11. haben Projektleitung, Dekanatsrat und Dekanatskonferenz gemeinsam eine Pastorale Landkarte erstellt, wo derzeitig gelingend in den Kernbereichen Verkündigung, Liturgie, Nächstendienst und Communio in unseren Gemeinden gearbeitet wird.
  • Mit „Mit der Bibel durch den Herbst“, einem „Glaubenskurs in der Fastenzeit“ und einem

„Jugendalphakurs“ wurden drei, die - ganze neue Pfarrei übergreifende - spirituelle Angebote durchgeführt, mit dem Ziel einander kennenzulernen und Gemeindemitglieder aller Pfarreien mit einander zu vernetzen.

  • In einem nächsten Schritt wird die Projektleitung in ihrem nächsten Treffen am 12. damit beginnen, einen Zeitplan und eine inhaltliche Agenda über die im Verlauf des Prozesses anstehenden Aufgabenbereiche zu erstellen.
  • Anschließend wird es darum gehen, Arbeitsgruppen zu bilden, die sich den einzelnen Themenbereichen widmen.
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